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Asbestuntersuchung und Materialprobe in Stuttgart
Wir entnehmen verdächtige Baustoffe fachgerecht vor Ort und lassen sie im Labor auf Asbest untersuchen. Sie erhalten ein klares Ergebnis für jede einzelne Probe.

Welche Materialien wir untersuchen
- Bodenbeläge und Bodenkleber, etwa Vinyl-Asbest-Platten (Floor-Flex), Cushion-Vinyl mit Pappträger und schwarze, bitumenhaltige Kleber
- Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber, die vor allem bis Anfang der 1990er Jahre Asbest enthalten konnten
- Fassadenplatten und Dachplatten aus Faserzement
- Bauplatten, zum Beispiel Brandschutz- und Leichtbauplatten, Fensterbänke, Lüftungskanäle
- Weitere verdächtige Baustoffe nach Absprache
So läuft die Probenahme
- Wir besprechen vorab, welche Bauteile beprobt werden und warum.
- Vor Ort entnehmen wir kleine Materialstücke staubarm, zum Beispiel nach Befeuchtung, und verschließen sie sofort dicht.
- Jede Probe wird mit Ort, Bauteil und Foto dokumentiert. Die Entnahmestelle wird anschließend abgedichtet.
- Das Labor untersucht die Probe mit einem geeigneten Verfahren, in der Regel REM/EDX nach VDI 3866 Blatt 5.
- Sie erhalten den Laborbefund mit unserer verständlichen Erläuterung.
Ihr Nutzen
- Klare Aussage pro Material
- Grundlage für Kauf- und Umbauentscheidungen
- Dokumentation für Handwerksbetriebe
Aussagekraft
Das Ergebnis gilt für die untersuchte Probe. Ist ein Material gleichartig verbaut, lässt sich das Ergebnis meist übertragen. Andere Bauteile bleiben dadurch ungeprüft.
Grenzen
Ein negatives Ergebnis bedeutet nicht, dass das ganze Gebäude asbestfrei ist. Die Aussagekraft hängt von Probenauswahl, Entnahme, Methode und Umfang ab.
Bitte nicht selbst beproben
Verdächtige Materialien sollten nicht eigenmächtig angebohrt, abgeschlagen oder abgeschliffen werden. Dabei können Fasern freigesetzt werden. Die Probenahme ist eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen und gehört in fachkundige Hände.
